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Die Qualitäts-Bewertung der Prognosen en detail:
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Die Tendenz-Qualität (vordere Zahl) ist ganz einfach: Die sagt aus, wie viele der Prognosen während der letzten 25 Handelstage in der einfachen Aussage "steigt" oder "fällt" richtig waren. |
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Wir haben die Tendenz-Qualität eingeführt, weil sie dem Wahrscheinlichkeitsverständnis der meisten Nutzer näher liegt als die Korridor-Qualität (siehe unten). Würden wir würfeln oder raten, so würde bei der Tendenz immer ein Wert um die 50 % stehen ("Rauschen"). Alle größeren Werte sind Prognose-Erfolge der Netze. Wir sind dabei ganz hart: Wenn eine Prognosen eine Steigerung von +0,1 % voraussagt, wir aber -0,1 % vorhergesagt haben, bewerten wir die Tendenz als falsch - obwohl das Netz gut ist, denn die Abweichung von 0,2 % ist wirklich unbedeutend. Aber irgendwo muss man die Grenze eben ziehen. Das ist übrigens auch der seltene Fall, dass die Tendenz-Qualität auf "nein" steht, die Korridor-Qualitätsprüfung aber "ja" ergibt - nämlich für den Korridor "seitwärts" (-0,3 bis +0,3 % bei Tagesprognosen). Die Korridor-Qualität (hintere Zahl) dagegen zeigt, wie genau die Prognosen sind. Wir haben dazu die Prognosen in sieben Korridore eingeteilt: Neben der Bewegung seitwärts (kaum Kursänderung) gibt es leicht, mäßig und stark steigend bzw. fallend. Eine Prognose gilt als zutreffend, wenn sie die richtige Stufe getroffen hat, Treffer in den Nachbarkorridor werden als halbe Treffer gewertet. Die Korridore sind nach den realen Marktbewegungen definiert - aus unseren historischen Daten wurden sie so festgelegt, dass auf jeden der sieben Korridore im Schnitt auch ein Siebtel der Treffer entfällt. Damit ist die Einschätzung "steigt oder fällt leicht, mäßig, oder stark" bzw. "seitwärts" auch so objektiv wie möglich. Eine leichte Verschiebung dieser Wahrscheinlichkeiten ergibt sich natürlich aus der unterschiedlichen Volatilität der Werte (z.B.: mehr Extremtreffer im Nemax), aber es wäre viel zu kompliziert, das jedem einzelnen Fall anzupassen - man würde die Übersichtlichkeit verlieren, müsste die Werte dauernd anpassen (und dabei ginge auch die Vergleichbarkeit verloren!) und seitenweise Erklärungen dazuliefern. Das wäre nicht praktikabel. Die Wahrscheinlichkeit, den richtigen Korridor zu treffen, beträgt 1/7,
wenn man die Nachbarkorridor-Halbtreffer dazurechnet, dann ergibt sich
für die Korridorqualität eine statistische Trefferchance von 13/49, da
die Extremwerte (stark steigend oder fallend) nur einen inneren Nachbarkorridor
haben. Insgesamt entspricht das also einer statistischen Korridorqualität
von 26,53 % ("Rauschen"). Alle höheren Treffer-Prozentzahlen sind
Prognose-Erfolge der Netze. Die verschiedenen Korridore hinterlegen wir
zur Verdeutlichung mit passenden Farben (gründ für steigend, rot für fallend)
- eine Erklärung zu den Farbcodes
der Prognosen finden Sie hier. Die Qualitätskurve steigt während des Trainings des Netzes an. Gemessen wird die Prognoseleistung anhand von zufällig aus den gesamten Kursdaten ausgewählten Zeitabschnitten. Das Netz wird darauf angesetzt und die Abweichung vom wirklichen historischen Wert in % ermittelt. Dargestellt werden nur Fehler, die kleiner als 10 % sind. Die Kurve ist quadratisch aufgetragen, weil so die Bewegungen bei höherer Qualität leichter wahrgenommen werden kann. Für mathematisch Interessierte lautet die Formel genau:
Wobei x die durchschnittliche Abweichung der Prognose vom realen Kurswert in % ist, f(x) dann die Qualität der Berechnung. |
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